Wissenschaftliche Nachweise für erfolgreiche Behandlung mit Curcumin

Generell wehrt sich die Schulmedizin oft gerne gegen Neuerungen und vor allem gegen günstige Alternativen zur teuren medizinischen Behandlung mit chemisch hergestellten Medikamenten, wenngleich pflanzliche Alternativen teils seit Jahrtausenden erfolgreich z.B. in der ayurvedischen und chinesischen Alternativmedizin verwendet werden.

Doch es gibt nicht nur eines, sondern eine Menge Lichter am Horizont. Studien mögen einander teilweise widersprechen, doch die Heilung eines Menschen ist unwiderlegbar. Deshalb listen wir hier ein paar Fakten und durch Studien bewiesene heilende Eigenschaften des Kurkumin auf.

Curcuma (Curcuma Longa) wird tatsächlich bereits seit mehr als 4000 Jahren verwendet, um eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten zu lindern oder zu heilen. In Studien wurde gezeigt, dass Kurkuma helfen kann, Infektionen, Entzündungen, Probleme des Verdauungstrakts und sogar einíge Typen von Krebs zu bekämpfen.

Viele Studien wurden in Reagenzgläsern oder an Tieren durchgeführt. Beim Menschen ist die Wirkung immer noch umstritten, und der hochwirksame Stoff Curcumin der Pflanze, wird in der Schulmedizin immer noch weitgehend vernachlässigt. Doch dies war bisher noch das Schicksal jeder Heilpflanze so lange, bis sich in der modernen Welt durchsetzen konnte, was man schon im Altertum mit Sicherheit wusste.

Nachfolgend sind auch nur einige der vielen Konditionen, bei denen die Curcuma-Pflanze nachweislich eine Besserung bewirkt hat. Wer sich für die Einnahme von Kurkumin zur Vorbeugung oder Heilung interessiert, soll gerne weiter nachforschen, denn es gibt viele Beispiele.

Behandlung und Prävention von Herzerkrankungen

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Erkrankungen, die wir im Laufe eines Lebens erfahren können. Nicht alleine aufgrund der Vielfalt sondern eher aufgrund der teilweise fatalen und tödlichen Folgen einer Herzerkrankung, sind diese seit jeher eines der dringendsten Themen der medizinischen Forschung.

Curcumin hat gezeigt, dass es bei diversen Formen eine Linderung oder Heilung bewirken kann. Kurkumin verbessert die Auskleidung der Blutgefäße (Endothels). Eine endotheliale Dysfunktion beeinflusst die Blutgerinnung, den Blutdruck und somit auch die Sauerstoffzufuhr zum Herzen und anderen wichtigen Organen. In Studien wurde nachgewiesen, dass es einem altersbedingten Rückgang der endothelialen Funktion, welche mit cardiovaskularen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, entgegenwirken kann. Ähnlich wie Sport, welcher die Blutgefäßerweiterung stimuliert, kann auch das Curcumin einen solch positiven Effekt haben. Die Studie wurde über 8 Wochen durchgeführt, das heißt, der Effekt ist auch schon ziemlich schnell zu beobachten. Mit seiner ebenfalls antioxidanten und entzündungshemmenden Wirkung hat es gleichzeitig einen Effekt, den Sport alleine niemals haben kann.

Eine sehr faszinierende Studie befasste sich mit der entzündungshemmenden Wirkung des Kurkumin bei Patienten, die sich einer Bypass-Operation unterzogen. In der medizinischen Fachwelt ist es bekannt, dass Myokardinfarkt (MI) das Ergebnis einer koronären Bypass-Operation negativ beeinflussen kann. In Studien mit Tieren waren bereits zuvor positive Ergebnisse nach einer Behandlung mit einer erhöhten Dosis Curcuminoid festgestellt worden. In einer Krankenhausstudie zeigte sich, dass Patienten, die unter MI litten, und die man für 8 Tage (3 Tage vor und 5 Tage nach der OP) einer Behandlung mit einer ebenfalls hohen Dosis Curcumioid (4 Gramm) unterzog, eine wesentlich höhere Chance auf eine erfolgreiche OP hatten.

Behandlung von Arthritis

Es gibt viele verschiedene Arten von Arthritis. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie von Entzündungen von mehr oder weniger schmerzhafter Intensität begleitet werden. Wir wissen bereits, dass Kurkumin eine entzündungshemmende Wirkung hat. So wurden auch in dieser Richtung bereits Studien durchgeführt. Eine klinische Studie, die Patienten mit rheumatoider Arthritis umfasste, stellte fest, dass das Curcumin noch um Einiges effektiver war als herkömmliche entzündungshemmende Arzneimittel. Die Dosis des Kurkumin lag hier bei 500 mg, vergleichsweise wenig, wenn man sich die Behandlung der MI-Patienten vor Augen hält.

Im Kampf gegen Krebs

Krebs ist eine der tödlichsten Krankheiten, mit denen wir uns im 21. Jahrhundert auseinandersetzen müssen. Die heilende Wirkung des Curcumin wird seit längerem auch schon in Verbindung mit Krebs erforscht. Bisher wurden nur Studien mit Tieren im Labor durchgeführt, weil man die exklusive Wirkung des Wirkstoffs testen muss, ohne Medikamente zu verabreichen. Doch haben Studien schon gezeigt, dass Curcumin das Wachstum neuer Blutgefäße und die Ausbreitung von Krebszellen (Metastasen) reduzieren und tatsächlich sogar das Absterben von Krebszellen beeinflussen kann.

Eine Studie untersuchte die Wirkung bei Brustkrebs, wobei nachgewiesen werden konnte, dass Curcumin die Bildung von Tochtergeschwulsten bremsen kann, bei weiteren Studien war der Prostatakrebs im Fokus und in beiden Studien wurde eine hemmende Wirkung auf Metastasen beobachtet. Und dies ohne Nebenwirkungen, wie sie z.B. bei einer Chemotherapie auftauchen.

Prävention von Alzheimer

Alzheimer und Demenz sind weitere Schreckenswörter der Medizin und unserer zivilisierten Welt. Curcumin hat, wie wir in vorherigen Beispielen schon gesehen haben, entzündungshemmende, und positive Auswirkungen auf die Blutgefäße. Bisher gibt es noch keine ausreichenden Studien hinsichtlich der lindernden Wirkung bei Alzheimer, sobald diese einmal eingetreten ist. Jedoch kann es eine präventive Wirkung haben. Es gibt zurzeit kein Mittel gegen Alzheimer. Studien zeigen jedoch, dass Curcumin als eine der bisher vielversprechendsten Wirkstoffe im Kampf gegen die Entwicklung von Alzheimer und vielleicht sogar im Kampf gegen das Fortschreiten der Kondition, falls sie sich entwickelt. Eiweißablagerungen (Plaque) und Entzündungen sind zwei Faktoren dieser Krankheit. Bei beiden zeigt Curcumin sich als erfolgreicher Mitstreiter.

Warum Nahrungsergänzungsmittel mit Curcuma, wenn Curcuma in der täglichen Nahrung aufgenommen werden kann?

Der heilende oder lindernde Wirkstoff von Kurkuma ist das Curcumin. In der Pflanze finden wir einen Gehalt von ca. 3 % an Curcumin. Es wurden zahlreiche Studien mit der Pflanze ausgeführt, und ihre Wirkung getestet. Bei diesen Studien wurden jedoch hochdosierte Konzentrate verwendet, die Dosierung lag bei etwa 1 Gramm oder mehr pro Tag. Und in diesen Mengen zeigt sich das Curcumin auch als höchst wirksam. Gehen wir nun von einem normalen Wurzelstamm aus, wir sagen, das Gewicht liegt bei ca. 20 Gramm, dann sind ca. 10 % davon Curcumin. Eine kurze Rechnung zeigt, dass bei dem kompletten Wurzelstamm die Dosis bei ca. 0,06 Gramm liegt. In der täglichen Nahrung werden wir keine 1 ½ Wurzelstämme der Curcuma einbauen, das ist ziemlich unrealistisch.

Doch, wie bei so vielen anderen Wirkstoffen, können wir den Wirkstoff filtern und in konzentrierter Form quasi weiterverpacken in z.B. Pastillen. Der natürliche Wirkstoff bleibt hierbei erhalten, lediglich wird er uns in konzentrierter Form präsentiert, und ist somit wesentlich einfacher zu konsumieren.

Des Weiteren wird bei den meisten Produkten der Wirkstoff Piperin hinzugefügt. Dieser verbessert die Aufnahme des Curcumin exponentiell. Die Aufnahme der Heilpflanze wird um das 20fache gesteigert. Mag sich diese Prozentzahl gewaltig anhören, und nach Überdosierung klingen, so muss gesagt sein, dass ohne dieses Piperin, oder Bioperin, der Großteil des Kurkumin über den Verdauungstrakt einfach wieder ausgeschieden würde. Inwieweit es dabei noch seine Wirkung entfalten kann, dies muss noch in Studien getestet werden. Doch der Kurkuma gehört die Zukunft,